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  Gedichte Teil 3
"

Die Feuerwehr


Bei ihrer Familie oder auf der Arbeit,
die Freiwilligen sind immer auf Wacht!
Gott zur Ehr und dem Nächsten zur Wehr,
sie sind stets bereit, bei Tag und bei Nacht.
In den Dörfern und den Städten,
auf dem Wasser oder auf dem Land...,
kämpfen die freiwilligen Feuerwehrleute...
für all ihre Nachbarn, löschen sie jeden Brand.
Alles ehrenamtlich, und ohne jeden Lohn,
zu retten, bergen und zu helfen, sind sie immer
bereit...
sie halten zusammen als treue Kameraden,
und helfen einander in Schmerzen und Leid.
Undankbar sind manchmal einige Menschen,
Nur wenn in Not oder auch alles brennt...
sonst wird nie gefragt woher Hilfe kommt,
solange die Freiwilligen kommen und alles gut
rennt!
Hilfe zu leisten für so manche Familie...
und zu retten aus den Flammen ein kleines Kind...
Das tun sie mutig und oft ohne jeden Dank,
Sie lassen alles stehn und kommen geschwind.
Doch eine Träne der dankbaren Mutter,
oder zarte Umarmung vom ängstlichen Kind...
dafür, und nichts weiter lohnt es sich doch...
weil sie Kameraden der freiwilligen Feuerwehr sind!
Geschrieben zu Ehren aller Freiwilligen
Feuerwehrleute!

Ich wünschte, du könntest den Kummer des
Geschäftsmannes sehen, als sein Lebenswerk
in Flammen aufging oder die Familie, die nach
Hause kam, nur um ihr Haus und ihre
Habseligkeiten beschädigt oder sogar zerstört
vorzufinden.

Ich wünschte, du könntest fühlen, wie es ist, ein
brennendes Schlafzimmer nach
eingeschlossenen Kindern abzusuchen; die
Flammen schlagen über deinen Kopf hinweg,
während des Kriechens schmerzen deine
Handflächen und Knie, der Fußboden gibt unter
deinem Gewicht nach, wenn die Küche unter dir
zu brennen anfängt.

Ich wünschte du könntest die Furcht in den Augen
einer Ehefrau um 3 Uhr morgens sehen, wenn
ich ihrem 40 Jahre altem Ehemann den Puls
fühle und keinen finde, ich beginne mit der
Herz-Lungen-Wiederbelebung, hoffe wider
besseres Wissen ihn zurückzuholen, aber ich
weiß, dass es zu spät ist. Aber seiner Frau und
seiner Familie muss ich das Gefühl geben, dass
alles Mögliche getan wurde.

Ich wünschte, du könntest den unvergleichlichen
Geruch von brennenden Isolierungen, den
Geschmack von Ruß auf deinen Schleimhäuten,
das Gefühl der intensiven Hitze, die durch deine
Ausrüstung dringt, das Geräusch der lodernden
Flammen und die Beklemmung absolut nichts
durch diesen dichten Rauch zu sehen,
nachempfinden -

"Sensationen, an die ich mich zu sehr gewöhnt
habe, mit denen ich zu sehr vertraut geworden
bin."

Ich wünschte, du könntest verstehen, wie es ist, am
Morgen zur Schule oder zur Arbeit zu gehen,
nachdem du den Großteil der Nacht, heiß und
wieder nass durchgeschwitzt, bei einem
Großfeuer verbracht hast.

Ich wünschte, du könntest meine Gedanken lesen,
wenn ich zu einem entstehenden Feuer gerufen
werde,

"Ist es ein falscher Alarm oder ein fortgeschrittenes,
atmendes Feuer?

Wie ist das Gebäude konstruiert?

Welche Gefahren erwarten mich?

Sind Menschen eingeschlossen?"

Ich wünschte, du könntest in der Notaufnahme dabei
sein, wenn der Arzt das hübsche 5 Jahre alte
Mädchen für tot erklärt, nachdem ich es zuvor
25 Minuten lang versucht habe am Leben zu
halten; sie wird nie zu ihrem ersten Date gehen
können oder jemals wieder die Worte "Ich liebe
dich, Mama" sagen können.

Ich wünschte du könntest die Frustration im
Führerhaus des Löschfahrzeuges fühlen, der
Maschinist drückt seinen Fuß fest auf die
Bremse, mein Daumen drückt wieder und
wieder den Schalter des Presslufthorns, wenn du
dir vergeblich versuchst Vorfahrt an einer
vorfahrtberechtigten Kreuzung zu verschaffen
oder im dichten Verkehrsstau. Wenn du uns
brauchst, wann auch immer es ist, deine ersten
Worte nach unserem Eintreffen werden
sein: "Es hat fast eine Ewigkeit gedauert bis ihr
hier wart!"

Ich wünschte, du könntest meine Gedanken lesen,
wenn ich helfe, eine junge Frau aus den
zertrümmerten
Resten ihres Wagens zu ziehen,

"Was wäre, wenn es meine Schwester, meine
Freundin oder eine Bekannte ist?
Wie werden ihre Eltern reagieren, wenn vor ihrer Tür
ein Polizist steht, der seine Mütze in den
Händen hält?"

Ich wünschte, du könntest wissen, wies es sich
anfühlt nach Hause zu kommen, meine Eltern
und Familie zu begrüßen, aber nicht das Herz
zu haben ihnen zu erzählen, dass ich beinahe
von meinem letzten Einsatz nicht
zurückgekommen wäre.

Ich wünschte, du könntest die physische, emotionale
und mentale Belastung von stehengelassenem
Essen, verlorenem Schlaf und verpasster
Freizeit vorstellen, zusammen mit all den
Tragödien, die meine Augen gesehen haben.

Ich wünschte, du könntest verstehen, wie es ist,
einen kleinen Jungen auf deinem Arm zu
tragen, der fragt,

"Ist meine Mama O.K.?",

und es ist dir unmöglich, ihm in die Augen zu
schauen, ohne dass dir die Tränen in die Augen
steigen und weißt nicht, was du sagen sollst.
Oder wie es ist, einen alten Freund
zurückzuhalten, der mit
ansehen muss, wie sein bester Kumpel in den
Rettungswagen getragen wird, und du weißt
genau, dass er nicht angeschnallt war.

Solange du dieses Leben nicht durchgemacht hast,
wirst du niemals wirklich verstehen oder
einschätzen können, wer ich bin, was wir sind
oder was unsere Arbeit wirklich bedeutet.





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