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  Gedichte Teil 2
Die Freiwilligen Feuerwehrleute!
 
 

Die Freiwilligen Feuerwehrleute!
Bei ihrer Familie oder auf der Arbeit,
die Freiwilligen sind immer auf Wacht!
Gott zur Ehr und dem Nächsten zur Wehr,
sie sind stets bereit, bei Tag und bei Nacht.

In den Dörfern und den Städten,
auf dem Wasser oder auf dem Land...,
kämpfen die freiwilligen Feuerwehrleute...
für all ihre Nachbarn, löschen sie jeden Brand.

Alles ehrenamtlich, und ohne jeden Lohn,
zu retten, bergen und zu helfen, sind sie immer bereit...
sie halten zusammen als treue Kameraden,
und helfen einander in Schmerzen und Leid.

Undankbar sind manchmal einige Menschen,
Nur wenn in Not oder auch alles brennt...
sonst wird nie gefragt woher Hilfe kommt,
solange die Freiwilligen kommen und alles gut rennt!

Hilfe zu leisten für so manche Familie...
und zu retten aus den Flammen ein kleines Kind...
Das tun sie mutig und oft ohne jeden Dank,
Sie lassen alles stehn und kommen geschwind.

Doch eine Träne der dankbaren Mutter,
oder zarte Umarmung vom ängstlichen Kind...
dafür, und nichts weiter lohnt es sich doch...
weil sie Kameraden der freiwilligen Feuerwehr sind!

Geschrieben zu Ehren aller Freiwilligen Feuerwehrleute!

von Hartmut Reinsch
(deutsch-kanadischer Goldschmied und Heimatdichter)
Toronto KANADA
22. 02.. 2002


Feuerwehrmann
du hast keine Chance
 
 

Wenn wir mit 60 km/h durch die Straßen fahren, sagen die Leute: "Schaut euch die rücksichtslosen Spinner an."

Wenn wir im Verkehrsstau 60 Sekunden lang aufgehalten werden, sagen sie: "Die brauchen 20 Minuten um herzukommen."

Wenn wir schnell mit dem Feuer fertig werden, sagen sie: "Das war ja eh kein richtiges Feuer."

Wenn wir ein Gebäude verlieren, sagen sie: "Das ist eine lausige Feuerwehr."

Wenn viel Wasser benötigt wird, sagen sie: "Die richten mit dem Wasser mehr Schaden an als das Feuer selbst."

Wenn wir Fenster eindrücken, um die Ventilation der Hitze bei der Brandbekämpfung zu verringern, sagen sie: "Seht euch die Kaputtmacher an."

Wenn wir den Fußboden aufreißen um an den Brandherd zu gelangen, sagen sie: "Da läuft die Holzfällerbande."

Wenn der Einsatzleiter weit hinten steht, von wo er seine Männer sehen und leiten kann, sagen sie: "Er hat Angst, dahin zu gehen, wohin er seine Leute schickt."

Wenn ein Feuerwehrmann verletzt wird, sagen sie: "So ein leichtsinniger Bursche.“

Wenn er im Einsatz sein leben lässt, sagen sie zu seiner Familie: "Damit musste er rechnen als er zur Feuerwehr ging.“

Armer Feuerwehrmann, du kannst es niemandem recht machen!


Tod der Unschuldigen!
 
 

Ich ging zu einer Party, Mama,
ich erinnerte mich, was Du sagtest.
Du ermahntest mich, nicht zu trinken, Mama,
also trank ich Soda stattdessen.
Ich fühlte mich richtig stolz, Mama,
so wie Du es mir vorausgesagt hattest.

Ich habe nicht getrunken, um dann zu fahren, Mama,
obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts dabei.
Ich weiß, ich tat das Richtige, Mama,
ich weiß, Du hast immer recht.

Nun ist die Party zuende, Mama,
und alle fahren sie fort.
Als ich in meinen Wagen stieg, Mama,
wusste ich, ich würde rasch nach Hause fahren,
weil Du mich so erzogen hast,
verantwortungsbewusst und lieb.

Ich fuhr also los, Mama,
aber als ich auf die Straße auffuhr,
sah mich der andere Wagen nicht, Mama,
er fuhr einfach über mich drüber.
Als ich lag auf dem Asphalt, Mama,
hörte ich den Polizisten sagen,
"Der andere Typ war betrunken", Mama,
Und nun bin ich es, die bezahlen wird.

Ich liege hier sterbend, Mama...
Ich wünsche Du wärst bald hier.
Wie konnte das geschehen, Mama?
Mein Leben zerplatzte wie ein Ballon.
Überall um mich ist Blut, Mama,
das meiste davon ist meins.

Ich höre den Arzt sagen, Mama
bald werde ich sterben.
Ich wollte Dir nur sagen, Mama,
ich schwöre, ich hab nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mama,
die anderen haben nicht nachgedacht.
Er war wohl auf derselben Party wie ich.
Der einzige Unterschied ist, er hat was getrunken
Und ich werde sterben.

Warum betrinken sich die Leute, Mama?
Es kann ihr ganzes Leben zerstören.
Jetzt fühl ich heftige Schmerzen.
Es sticht wie ein Messer.
Der Typ, der mich anfuhr, der geht, Mama,
und ich denke, das ist nicht fair.
Ich liege hier im Sterben
Und alles, was er kann, ist, zu starren.

Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen, Mama,
schreibt "Papas Mädchen" auf mein Grab.
Jemand hätte ihm sagen sollen, Mama,
kein Alkohol hinter dem Steuer.
Wenn sie es ihm bloß gesagt hätten, Mama,
wäre ich noch am Leben.

Mein Atem wird kürzer, Mama,
ich bekomme solche Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mama.
Du warst immer da, als ich Dich brauchte.
Ich hab nur noch eine letzte Frage, Mama.

Bevor ich mich verabschiede.
Ich bin nicht betrunken gefahren,
also warum bin ich diejenige, die stirbt?


Alleine...

 

Allein - Mir ist kalt. Gänsehaut breitet sich aus. Ich liege höchst unbequem an Kopf und Nacken. Der rechte Oberschenkel ist zwischen meinem Sitz und dem Lenkrad eingeklemmt. Es ist eng, nass und der Regen prasselt neben meinem Gesicht auf die Straße. Der Wind raschelt irgendwo in der Finsternis im Laub von Bäumen und treibt den Geruch von heißem Kühlerwasser und verbranntem Gummi vor sich her. Der rechte Fuß schmerzt auch immer mehr, ich fühle ihn unter dem Bremspedal festgekeilt. Jeder Versuch, ihn in eine andere Lage zu bringen, endet mit einem hässlichen Schmerz.

Allein - Gerade noch spielte das Autoradio angenehme Musik, der Motor brummte zufrieden vor sich hin und die Heizung sorgte für ein wohlig warmes Klima. Jetzt ist es stockfinster, eiskalt und alles vom Regen durchnässt. Von weit her nähert sich endlich ein Lichtbündel durch den Regen. Hoffentlich biegt er nicht vorher ab, hoffentlich knallt er nicht noch gegen mein Wrack. Er blendet ab und wieder auf. Das Licht bricht sich in Tausenden von Glassplittern. Er fährt dicht heran. Geblendet schließe ich die Augen, versuche irgendetwas zu rufen. Doch mehr als ein lautes Zähneklappern bringe ich nicht zustande. "Da bewegt sich noch einer drin! Das ist sicher gerade erst passiert!". Beratung. "Können Sie beim Fenster rausklettern? Die Tür ist verkeilt". "Nein, ich klemme fest!", kommt es aus mir. Beratung. "Wir holen die Polizei - das ist das Beste!". Autotüren schlagen zu und rasend schnell entfernt sich der Wagen wieder.

Allein - Im Motorraum knistert es leise. Irgendeine Flüssigkeit tropft auf etwas Heißes und verdampft. Hoffentlich brennt nichts. In panischer Angst blicke ich um mich, aber ich kann keinen Feuerschein ausmachen.
Immer noch ist es eiskalt. Ab und zu schüttelt es mich kräftig durch und dann spüre ich wieder schmerzhaft meine steifen Glieder. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich mich in dicken Wolldecken vor einem großen, offenen Kamin sitzen und vergesse dann für Momente diese beißende Kälte. War hier gerade jemand gewesen, oder habe ich geträumt? Jedenfalls habe ich das Gefühl, schon seit Wochen hier zu liegen. Wieder kommt ein Auto. Nein, keine Polizei. Warnblinker, Licht. Das Licht fühlt sich im Gesicht warm an. Die Haare richten sich zur Gänsehaut auf. "Hallo?" "Ja, mir ist kalt", kommt es matt über meine Lippen. "Ich schau mal." Schritte entfernen sich. Ich kann nur die Beine sehen. Räder, Warnblinker und das Licht. Es kommt wieder, schiebt mir ein Kissen unter den Kopf. "Eine Decke oder so etwas habe ich leider nicht dabei!" Ich bedanke mich und er geht wieder weg. Leute steigen aus einem Wagen und betrachten mein Autowrack aus respektvoller Entfernung. Stimmengemurmel. Dann wandert ein Warndreieck durch mein Gesichtsfeld. Ganz leise höre ich Folgetonhörner. Motorengeräusche nähern sich. Blaulicht. Herzklopfen.
Licht kommt auf mich zu.

Ein grelles Folgetonhorn peitscht meine Nerven auf. Ich drehe den Kopf und versuche vergeblich, den scharfen Tönen auszuweichen. Endlich erlöscht der Ton. Ich entspanne mich wieder. Motoren laufen, Türen schlagen. Blaues Licht zuckt umher und die tausend Glassplitter tanzen im Takt mit.
Ein Gesicht taucht auf: "Wie ist das passiert? Sind Sie alleine?"

Jetzt nicht mehr, möchte ich antworten. "Sind Sie eingeklemmt?" Ein anderes Gesicht kommt nahe zu mir: "Können Sie Ihre Beine fühlen?" "Ja, aber es tut schrecklich weh!" Er fasst nach meinem Puls, streicht mir dann den Dreck aus meinem Gesicht. "Wie heißen Sie?" Mir fällt mein eigener Name nicht ein! "Na, das ist nicht das Wichtigste - erst holen wir Sie da mal raus und bringen Sie ins Warme. Sie müssen aber noch einmal tapfer sein!"

Er macht mir Mut. Ich spüre seine warme Hand und weiß nun, dass dies alles ein Ende finden wird. Noch mehr Licht kommt hinzu. Ich höre Kommandostimmen. Motoren werden angelassen. Mein Herz klopft bis zum Halse. Die Hand bleibt bei mir. Mal ist sie an meinem Handgelenk, mal wischt sie über mein Gesicht. Ich schließe die Augen und im Traum wird die Hand riesengroß. Gerade so wie ein Kamin...
Blech knirscht. Schmerz. Entspannung. Ich werde getragen, dann gefahren. Ich kann die Augen nicht mehr öffnen, sehe nicht, wo ich bin. Aber sicher ist alles o.k., denn die warme Hand ist dabei. Wohin die Fahrt geht, weiß ich nicht. Jedenfalls immer der Hand nach...

Am seidenen Faden

Besonders Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren wollen wir die Lektüre dieser Geschichte sehr empfehlen. Denn auf diese entfallen nicht weniger als 48 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Die häufigste Unfallursache ist überhöhte Geschwindigkeit; bei einem Drittel aller Fälle ist Alkohol im Spiel. An einem Freitag ereignen sich statistisch gesehen die meisten Unfälle mit Sachschäden, "todsicher" - im traurigsten Sinne des Wortes - ist man an einem Samstag zwischen 15 und 21 Uhr unterwegs. Wie starb "Friedrich"? Der "Hauptdarsteller" heißt Friedrich, doch genauso gut könnte er anders heißen - vielleicht genauso wie ...?

Sekunde Null Friedrich fährt 90 km/h. Sein Auto wiegt 1.200 kg. Bei diesem Tempo stecken im Auto 38.226 kg Translationsenergie (nach vorne in Fahrtrichtung strebende Wucht). Das entspricht der Wucht einer aus 2.000 Meter Höhe abgeworfenen 250 kg Bombe, die mit einer Kraft (Gewicht) von 100 bis 300 Megapond (1 Megapond=1.000 kg) auf hartes Pflaster knallen würde. Friedrich tut von sich aus noch 2.230 kg Energie hinzu, weil er 70 kg wiegt und auch 90 km/h fährt. Soeben fährt er gegen einen Baum.

Sekunde 0,1 Das Zehntel einer Sekunde ist vorbei. Stoßstange und Kühlergrill sind eingedrückt, die Motorhaube beginnt sich zu kräuseln. Der Wagen hat etwa 5 km/h an Fahrt verloren. Friedrich fühlt sich deutlich nach vorne gedrängt. Neben seinem Gewicht, das mit 70 kg im Polster sitzt, hat er nun auch ein Gewicht nach vorne von 170 kg. Friedrich macht die Beine steif, um dieser Neuigkeit im wörtlichen Sinn entgegenzutreten. Und er drückt gegen das Lenkrad, damit es ihn nicht aus dem Sitz hebt. Mit den Beinen stemmt er rund 156 kg ab, mit den Armen stemmt er auch so 30 bis 35 kg. Er hätte nie geglaubt, dass er so stark ist, aber es gelang ihm, noch sitzen zu bleiben.

Da kommt der zweite harte Stoß. Noch ehe er sich besinnen kann, ist sie vorbei, die Sekunde 0,2 Die etwas härteren Teile des Fahrzeuges, Radaufhängung und Kühler, sind soeben am Baum angekommen; die Verbindungen mit dem Wagen reißen ab, denn der übrige Wagen fährt noch sehr schnell, insbesondere hinten mit dem Kofferraum. Friedrich fühlt jetzt einen mächtigen Schlag auf den Beinen, denn der Teil des Wagens, gegen den er sich mit den Füßen stemmt, wurde soeben auf etwa 60 km/h abgebremst. Mit den Beinen stemmt er 350 bis 420 kg ab. Wollte er jetzt noch sitzen bleiben, müsste er mit den Armen 220 kg am Lenkrad abstemmen, aber das schafft er doch nicht. Seine Kniegelenke geben nach, sie brechen einfach knirschend oder springen aus dem Gelenk. Und deutlich spürbare Gewalt zieht ihn mit seinem Gewicht von rund 140 kg auf einer Kreisbahn nach oben in die Ecke der Sonnenblende. Alles in allem verteilt Friedrich zurzeit insgesamt 413 kg Eigengewicht auf seine Gliedmaßen.

Sekunde 0,3 Friedrich hat jetzt ein etwas leichteres Schicksal: Er ist mit Fliegen beschäftigt, er ist noch unterwegs zu den Hindernissen. Seine gebrochenen Knie kleben am Armaturenbrett, mit den Händen hält er fest das Lenkrad, das sich unter seinem Griff elastisch biegt, und ihn um weitere 5 km/h abbremst.

Sekunde 0,4 Friedrich ist noch immer unterwegs, sein Becken stößt gegen den Lenkradkranz. Friedrich ist in diesem Moment nur etwa 100 kg schwer. Die Lenksäule biegt sich unmerklich nach oben. Da kommt der furchtbare Moment, indem der schwerste und stabilste Teil des Wagens, der Motor, an den Baum kracht.

Sekunde 0,5 ist soeben vorbei. Motor und Friedrich stehen still. Nur der Kofferraum fährt noch mit 50 oder 60 km/h. Die Seitenwände des Wagens überholen sich selbst. Die Hinterräder bäumen sich hoch auf, zwei drei Meter hoch. Aber der Wagen interessiert uns jetzt nicht: Was ist mit Friedrich in dieser Zeit passiert? Friedrich kam im Verlauf einer Zehntelsekunde zum Stillstand. Sein Gewicht wuchs auf 973 kg an. Mit dieser erbarmungslosen Gewalt wurde er auf die Lenksäule geschleudert. Das Lenkrad, an dem er sich noch immer fest hielt, brach unter dieser Stoßkraft zusammen wie ein morsches Brezel. Mit der Kraft von rund 870 bis 920 kg (je nach Stärke des Volants) dringt die Lenksäule als stumpfe Lanze in seine Brust. Gleichzeitig rammt der Kopf mit einem betäubenden Schlag die Windschutzscheibe. Hätte sich Friedrich nicht mit so übermenschlicher Kraft am Lenkrad fest gehalten, dann würde er vielleicht auch 1.300 kg schwer geworden sein, in diesem Moment. Und dabei wären ihm die festgeschnürten Schuhe von den Füßen geflogen.

Noch eine oder zwei Zehntelsekunden, dann ist Friedrich tot.

Nach sieben Zehntelsekunden steht der Wagen still. Das Unglück ist vorbei. Sagen sie einmal "einundzwanzig" das ist eine Sekunde. Und nun sagen sie "zwanzig": Das ist die Zeit in die Ewigkeit für Friedrich gewesen...


Alarm – es brennt, es brennt!

Guido Tiefenthal

Wenn Sturmwind tobt, wenn Feuer droht
Und Alarm ertönt, sind Menschen in Not.
Dann gilts zu helfen nach Feuerwehrsbrauch
Mit Löschfahrzeug, Strahlrohr und Schlauch.

Alarm – es brennt, es brennt
Die Feuerwehr Uster rennt und rennt.
Im Zentral-Depot schlüpfen sie ins Dienstgewand
Als Feuerwehrkameraden läuft alles Hand in Hand.

Die Fahrzeugtore des Zentral-Depots gehen auf
TLF, ADL und Personentransporter fahren aus.
Die Sirene heult, das Blaulicht blinkt
Der Kommandant aus dem Auto winkt.

Schnell zum Brandplatz, dem Einsatzort
Guido Mathiuet als Kommandant ist als erster dort.
Seine Offiziere nehmen die Einsatzbefehle entgegen
Im Einsatz geht’s um den Ernst des Lebens.

Eine Wasserleitung – ausgerollt wird der Schlauch
Den brauchen die Feuerwehrleute für den Rauch.
Hochgefahren wird die Autodrehleiter
Denn es brennt noch immer weiter.

Das Wasser spritzt im weiten Bogen
Die Feuerwehrmänner löschen mutig da oben.
Bald ist das Feuer ausgelöscht
Dann wird der Feuerwehrmänner Durst gelöscht.

Und was sie verbindet zur helfenden Tat
Ist der Geist stets zu sein ein Wehrkamerad.
Kameradschaft wird gepflegt in freundlicher Runde
Für ihre Feuerwehr bereit zu sein zu jeder Stunde.


Mein Sohn ist Feuerwehrmann
Ich bin seine Mutter


Stolz bin ich auf ihn,mein Großer
der mit seinen Kameraden zu jeder Zeit
anderen hilft,in der Not
ohne zu fragen,warum und wieso?

In ihrer Freizeit treffen sie sich oft,
um zu üben,voneinander zu lernen,
auch mal lachen und scherzen,
und lernen ,Echte Kameraden zu sein.


Es ist Samstagnacht um halb drei,
der Pieper geht....für ihn ist die Nacht vorbei.
Großbrand im Gewerbegebiet...
mir stockt der Atem,er springt aus dem Bett
und steht im Nu vor mir in voller Montur.

Mir stockt der Atem,ein flüchtiger Kuß,
ein PASS AUF DICH AUF bekomm ich garde noch raus,
aber er ist schon weg,er rennt aus dem Haus,zur Wache...........
Sie treffen sich und es geht sofort los......

Ich schleiche ins Bett,aber schlafen kann ich jetzt schlecht,
an sie denken muß ich immerzu, an die Frauen und Männer in Blau,
was sie jetzt fühlen und denken ,das weis ich genau.
Ihr Auftrag lautet,,rettet,was zu retten ist.

Plötzlich durchbricht die Stille der Nacht ein Martinshorn
und noch eins............uns noch eins............
Blaues Licht durchbricht die Dunkelheit.........
ich sehe sie rasen,durch unsere Strasse...mein Sohn ist auch dabei.........

Ein Feuer im Gewerbegebiet............
Jungs passt auf Euch auf!!! Unsere Gedanken sind bei Euch
Wir sind stolz auf Euch! Unserer Liebe könnt Ihr sicher sein,
egal,was kommt!

Stunden sind vergangen,der Früstückstisch ist gedeckt,
der Kaffe duftet, die Brötchen noch frisch............
aber etwas ist heut anders an unserem Tisch,
ein Platz ist noch leer...........wir denken an ihn,
was er wohl gerade macht.......

Der Fernseher läuft, gerade sind die Nachrichten an,
da bringen sie es.........Großfeuer im Gewerbegebiet.........
ein flammendes Inferno.............wir sehe sie laufen,mit Schaum
und Schlauch,unter Masken,sie kämpfen sich durch...........

Weiter hinten sehe ich auch sie ,meine Kollegen
vom DRK sind auch schon da................
es war nur ein kurzer Bericht,der Sprecher sagt
Brandstiftung.................
wer es war ,weiß man noch nicht.......

Wie versteinert sitze ich da und denke an ihn,
meinen Sohn und seine Kameraden.....ich bete zu Gott...
und schicke ihnen alle Engel der Welt zur Hilfe,ich rufe in Gedanken
den Sankt Florian.............sie allen sollen Euch helfen,dieses Inferno zu überstehn.........

Stunden vergehn.ich stehe in der Küche und denke an ihn,
sein Leibgericht wollte ich kochen,aber es geht mir nicht von der Hand..........
die Tür geht auf,er geht in sein Zimmer und packt sich auf sein Bett.........
Ich gehe zu Ihm und drücke ihn ganz fest.


Mein Sohn ist Feuerwehrmann ,
ich bin seine Mutter,
er liebt seinen Job und tauscht mit keinem auf dieser Welt
ich weiß es und ich bin stolz auf ihn.


Dieses Gedicht stammt von Baerbel Hansen
Sie ist bei der  FFW in Rostock Groß-Klein
Der Text ist von einer Mutter die selber beim DRK wahr und der Sohn ist bei Ihr auf der Wache.

www.feuerwehr-live.de

 


 

 






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